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Der 9. Stadtwerke Ratingen Triathlon schreibt seine Erfolgsgeschichte mit tollen Leistungen auf den verschiedenen Distanzen fort

Wendebereich bei der Radstrecke - 9. Stadtwerke Ratingen Triathlon

Auch die neue Renndistanz 76,5ers wurde seitens der Teilnehmer hervorragend angenommen. Simon Jung gewinnt das Premiererennen in hervorragender Zeit.

 

Der Wettergott meinte es mit den Teilnehmern des 9. Stadtwerke Ratingen Triathlon gut. Nachdem der extrem aufwendige Aufbau der Triathlonveranstaltung am Samstag noch im Regen stattfinden musste, schien pünktlich zum Wettkampfbeginn die Sonne. Damit stand nicht nur den knapp 1.400 Startern, sondern auch den zahlreichen Besuchern ein großartiger Wettkampf bevor. Das professionelle Moderatorenteam mit TV-Profi Dirk Frohberg und den beiden Ratinger „Sportstimmen“ Wolfgang Eirmbter und Achim Pohlman führte wieder entsprechend informativ und unterhaltsam durch das umfangreiche Sportprogramm. Bei insgesamt 12 Wettbewerben wurden, sowohl bei den Kindern, als auch den Frauen und Herren die Sieger und Platzierten ermittelt. Vielen Startern ging es hierbei nicht um den Sieg, sondern um die Bewältigung der sportlichen Herausforderung und dem Spaß dabei.

Zur Freude des Veranstalters um Organisationschef Georg Mantyk war auch in diesem Jahr der Company Cup wieder ein sehr gefragter Wettbewerb, bei den regionalen als auch überregionalen Unternehmen. Das Technologie-Unternehmen Schneider Electric ging mit insgesamt 6 Staffeln an den Start und dominierte mit den Plätzen 1 und 2 in diesem Jahr das Rennen. Der dritte Platz ging an das Unternehmen „Esprit 2“. Besonders bemerkenswert, dass der aus Kamerun stammende, aktuelle Karnevalsprinz Ratingens, Samuel I, mit dem Team der DKV 2 in das Rennen ging und hierbei die Laufstrecke von 5 km absolvierte. Hier vereint der Spaß den Sport mit dem Karneval.

Auf der neuen 76,5-Distanz (1,5 km Schwimmen, 60 km Radfahren; 15 KM Laufen) dominierte bei den Herren Simon Jung (EJOT Team TV Buschhütten) das Rennen, der sich auch bereits in den vergangenen Jahren in die Siegerliste einschreiben lassen konnte. In 2:50:34 hatte er knapp 4 Minuten Vorsprung auf Marco Mühlnikel (ProAthletes KTT01) und 8 Minuten auf den Drittplatzierten Vincent Größer (Triathlon-Team Giessen). Noch souveräner war bei den Damen Nicole Klein vom TSV Bayer Dormagen unterwegs. Sie distanzierte die Konkurrenz mit einer Gesamtzeit von 3:28:40 um mehr als 20 Minuten. Besonders mit Ihrem Radsplit von 1:48:06 hielt sie die Konkurrenz in Schach.

Beim Kurztriathlon (1.000 m Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) siegte der Namensvetter von Simon Jung, Philipp Jung (Styrumer TV) in einer Gesamtzeit von 2:07:57 vor Marcus Kaiser (2:08:39) vom TSV Bayer 04 Leverkusen und Vito Tagliente (2:10:27). Bei diesem, auch als olympische Distanz bekannten Rennen, siegt bei den Damen Sabine Dettmer (SV Blau-Weiß Bochum I) mit der sehr guten Zeit von 2:13:27 vor Sabine Schön (SV Gladbeck 13, 2:17:48) und Katarina Buth (TRC Essen 84, 2:20:44).

Über die Sprintdistanz siegten Tobias Tesch von der SV Hellas Siegburg bei den Herren in 1:00:25 und Johanna Wachendorff von der SSF Bonn in 1:08:00 bei den Damen.

Besonders viel Spaß machten den Zuschauern wieder die Rennen des Triathlon-Nachwuchses. Mit einem Schuss Nervosität, gesundem Eifer und Spaß bewältigen die Kids (ab 6 Jahre) die verschiedenen Distanzen in ihren Altersgruppen. Diese freuten sich am Ende entsprechend über Ihre Finisher-Medaillen und die Gewinner und Platzierten über die kleinen Siegertrophäen. Auch die Berücksichtigung des Triathlon-Nachwuchses zeichnet den Stadtwerke Ratingen Triathlon im Besonderen aus.

Dass der Stadtwerke Ratingen Triathlon in der Triathlonszene bereits einen sehr hohen Stellenwert genießt, zeigt, dass der nordrhein-westfälische Landesverband insgesamt drei Liga-Wettkämpfe nach Ratingen vergeben hat. Neben der Landes- und Regionalliga, wurde auch das Rennen der Oberliga nach Ratingen vergeben. Hier sorgte Triathlon-Profi Johann Ackermann vom Team Mach3 Köln über die Kurzdistanz in 1:52:36 für die überragende Zeit.

Nicht nur für den Veranstalter, sondern auch für die Stadt, hat die jährlich zunehmende Bedeutung des Stadtwerke Ratingen Triathlons positive Auswirkungen. Durch die zunehmend überregionalen und internationalen Starter, wächst auch der entsprechende Bedarf an Übernachtungen in der Stadt.

So bleibt zu wünschen, dass sich diese positive Entwicklung bei Sportlern, Zuschauern und Sponsoren bzw. Partnern auch in Zukunft weiter fortschreitet.

Das hervorragende Feedback seitens aller Beteiligten lässt daran eigentlich keine Zweifel.

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